Was tun bei einer Hefepilzerkrankung?

ID-100365757Das Problem einer Hefepilzerkrankung, die meist vom Candida-Pilz verursacht wird, an verschiedenen Bereich des Körpers, betrifft viele Menschen. Ist man einmal davon befallen, so ist schnelles Handeln gefragt. Neben einer mit dem Arzt abgestimmten medizinischen Versorgung, kann auch eine spezielle Diät helfen.

Der Hefepilz als Parasit im menschlichen Körper

Ein Hefepilz tritt bei Menschen mit einer signifikanten Immunschwäche auf. Aber auch Menschen, die sich ungesund ernähren, sind betroffen. Bei fast jedem Menschen können Spuren eines Pilzes nachgewiesen werden. Dies ist in den meisten Fällen ungefährlich, da sich der Pilz in einem intakten Immunsystem befindet. Ist dieses allerdings geschwächt, so breitet sich der Pilz an dunklen, feuchten und warmen Orten, wie etwa dem Darm, der Mundhöhle oder im Vaginalbereich aus. Zu den häufigsten Anzeichen für einen Pilzbefall zählen neben Jucken, auch ein Brennen und eine damit verbundene Rötung an der betroffenen Körperstelle.

Was Sie selbst tun können

Patienten, die unter einer Hefepilzerkrankung leiden, sollten zunächst einen Arzt aufsuchen. Dieser leitet gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie ein.

Vielen Patienten hilft es auch, ihre Ernährungsweise umstellen. Hierzu zählen neben dem Verzicht von sämtlichen Zuckerarten auch Verzicht auf Weißmehl und sehr säurehaltige Speisen. Eine vorwiegend basische Ernährung kann empfehlenswert sein. Auch die Stärkung des Immunsystems sollte jetzt im Vordergrund stehen. Achten Sie deshalb stets auf eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Gemüse, Obst und ausreichend Wasser zum Trinken. Auch der Verzehr von purem Naturjoghurt hat sich bewährt. Vor allem bei Obst sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Fruchtzucker aufgenommen wird, da dieser die Pilzinfektion begünstigt.

Außerdem können Maßnahmen hygienischer Art getroffen werden: Reinigen Sie häufig Ihre Zähne und wechseln Sie die Bürste regelmäßig aus. Wechseln Sie Kleidung sowie Bettwäsche in kurzen Zeitabständen aus und verwenden Sie Utensilien wie Waschlappen oder Handtücher nur einmal, bevor Sie alles bei mindestens 60 Grad waschen. Verwenden Sie nur milde Körperreinigungsprodukte und trocknen Sie sich nach dem Waschen stets sehr sorgfältig ab.

Bewegung an der frischen Luft kann zusätzlich zur Gesundung beitragen. Gerade Frauen, die gerne Schwimmen gehen, wird empfohlen, nach dieser Aktivität ein Vaginalzäpfchen mit Milchsäure zu benutzen.

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