Hausmittel, Shampoos & Co – Was hilft gegen trockene Kopfhaut?

ID-10089519Vor allem im Winter kämpfen viele Menschen mit einer trockenen Kopfhaut. Sie verursacht einen unangenehmen Juckreiz auf dem Kopf, löst Rötungen aus und kann sogar zu sichtbaren weißen Hautschuppen führen, die sich dann unschön auf den Schultern absetzen. Neben der kalten Winterluft, gepaart mit einer trockenen Heizungsluft, kann aber auch die Nutzung des falschen Shampoos, zu häufiges Waschen oder zu heißes und langes Föhnen der Auslöser für eine ausgetrocknete Kopfhaut sein. Bei inneren Einflüssen wie Stress, Allergien oder bei Mangelernährung tritt bei manchen Menschen ebenso eine trockene Kopfhaut auf, die im Anschluss einen Juckreiz und Schuppen auslöst. Fakt ist: Der Haut fehlt es an Feuchtigkeit.

Die richtigen Pflegeprodukte verwenden

Um den Folgesymptomen entgegen zu wirken und der Haut wichtige Feuchtigkeit zuzuführen, sollten Sie daher darauf achten, nicht die falschen Pflegeprodukte anzuwenden. Viele greifen beim ersten Anzeichen von Schuppen gleich zu einem aggressiven Anti-Schuppen-Shampoo. Oft gehen diese Shampoos allerdings von einer gesteigerten Talgproduktion als Ursache für die Schuppenbildung aus. Hier hilft also nicht jedes Produkt, das Problem zu beseitigen und kann es sogar verschlimmern. Will man das Haarshampoo wechseln, um dieses als Ursache für die trockene Kopfhaut auszuschließen, sollte man es eher mit einem milden und feuchtigkeitsspendenden Shampoo versuchen. Auch spezielles Haarwasser, bestimmte Hauttonika, Haaröle oder Kopfhautcremes spenden der Kopfhaut Feuchtigkeit und sorgen für ein angenehmes Hautgefühl.

Trockene Kopfhaut mit einem Hausmittel bekämpfen

Hat man diese Pflegeprodukte gerade nicht zur Hand, ist als Hausmittel das allgemein bekannte Teebaumöl sehr hilfreich. Es spendet ebenso Feuchtigkeit und wirkt beruhigend auf die trockene Kopfhaut. Doch vorsicht: Teebaumöl beruhigt zwar die gereizte Haut, trocknet diese jedoch bei zu häufiger Anwendung weiter aus. Daher sollten Sie es nur einmal pro Woche anwenden. Viel Feuchtigkeit spendet hingegen Kokosöl oder einfaches Olivenöl. Direkt auf die Kopfhaut aufgetragen, sollte es mindestens eine Stunde einwirken – noch besser über Nacht – und anschließend mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden. Ein Geheimtipp ist das Waschen der Haare mit einem selbstgemachtem Roggenshampoo. Dieses reinigt die Haare, ohne die Kopfhaut auszutrocknen. Wie die Roggenshampoo-Alternative hergestellt und angewendet wird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Falls all diese Tipps keine Abhilfe schaffen, sollten Sie zusätzlich ausschließen, dass es sich um eine krankheitsbedingte trockene Kopfhaut handelt. Krankheiten wie Schuppenflechte, Hautpilz oder Neurodermitis können ebenso Ursache für eine trockene Haut auf dem Kopf oder Schuppenbildung sein. In diesem Fall sollten Sie von einem Arzt eine Diagnose stellen und sich bezüglich der richtigen Behandlung von diesem beraten lassen.

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